Logopädie

Logopädie

Was ist Logopädie?

Die Logopädin arbeitet mit Kindern und Jugendlichen, die mit der gesprochenen und geschriebenen Sprache, der Stimme, dem Redefluss, sowie mit dem Leseerwerb Mühe haben. 

 

Die Kinder haben zum Beispiel Schwierigkeiten

 

- bei der Aussprache von einzelnen Lauten (s, r, sch etc.) oder ganzen Wörtern (z.B. Balnet anstatt Planet)

- bei der Wortfindung und Wortspeicherung (kleiner Wortschatz)

- ganze und korrekte Sätze zu sprechen

- ihre Muttersprache, sowie auch Deutsch zu verstehen

- bei der Planung etwas zu erzählen

- Buchstaben zu erlernen und korrekt in Wörtern zu schreiben

- beim Lesefluss und der schnellen Worterkennung

 

Diese Kinder brauchen mehr Unterstützung und Zeit für ihre Entwicklung als gleichaltrige Kinder und werden deshalb in der logopädischen Therapie umfassend und gezielt gefördert. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrpersonen und anderen Fachdisziplinen wichtig.

 

Es gibt keine einzelne klare Ursache für Sprachprobleme und bei jeder sprachlichen Handlung sind körperliche, seelische und geistige Vorgänge beteiligt. Eine sprachliche Beeinträchtigung betrifft also immer den ganzen Menschen und kann sich auf seine psychische und soziale Befindlichkeit, sowie auf seine Lernfähigkeit auswirken.

 

In der logopädischen Therapie besteht das Ziel nicht nur im Aufarbeiten von Defiziten, sondern im Vermitteln und Erarbeiten von Strategien zur Bewältigung, sowie in der Förderung und Stärkung des Selbstbewusstseins. Daran gearbeitet wird mit Rollenspielen, Wahrnehmungsübungen, Sprachspielen, Übungsblättern, Handlungssequenzen usw. 

 

Die Therapie findet normalerweise 1-2 Mal in der Woche statt und richtet sich bezüglich ihrer Form, Gesaltung und Dauer nach dem Kind und seiner Situation.

 

Esther Gerber, Logopädin der STO